ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZ

GEFAHRENERKENNUNG – GESUNDHEITSFÖRDERUNG – MITARBEITERSCHUTZ

 

Die Gesundheit der Arbeitnehmer ist nicht nur für sie selbst ein schützenswertes Gut, sie trägt auch unmittelbar zur Motivation und damit zur Produktivität des Betriebes bei. Je nach Branche variieren dabei die offensichtlichen Gefährdungen für die Gesundheit stark, wobei vielfach die verdeckten Gefährdungen übersehen werden. Ein konsequentes Arbeitsschutzmanagement kann daher helfen, erhebliche Folgekosten zu sparen.
Der Gesundheitsschutz zahlt sich, besonders wenn er als Prävention betrieben wird, auch für die nur mittelbar Betroffenen aus: Arbeitsaufgaben müssen nicht von den Gesunden zusätzlich geschultert werden, die Sozialkassen werden entlastet und die Familie muss keine Pflegeleistungen erbringen.
Verantwortungsbewusste Betriebspartner haben neben dem gesetzlichen Rahmen eine Fülle von Möglichkeiten, die Wettbewerbsfähigkeit von Menschen und Betrieb dauerhaft zu erhalten.

Ziele des Seminars:

  • Sie kennen die wichtigsten Arbeitsschutzvorschriften und ihre inhaltlichen Zusammenhänge
  • Sie wissen, mit wem Sie wie zusammenarbeiten müssen und können
  • Ihr Beteiligungsrechte setzen Sie zielgerichtet an den richtigen Stellen ein
  • Eigene Schutz- und Förderkonzepte können Sie entwickeln und einbringen
  • Ihren KollegInnen bringen Sie dieses wichtige Thema kompetent und interessant nahe

 

Seminardauer: 3 Tage (Beginn erster Tag: 10:00 Uhr; Ende letzter Tag: 16:00 Uhr)

 

Für Termine und Seminarorte sehen Sie bitte hier  

oder fragen einen Individuellen Termin an: E-Mail oder 040 - 35 00 49 70.

SEMINARINHALTE

I. Rechtliche Grundlagen beim Arbeits- und Gesundheitsschutz

  • Arbeitssicherheitsgesetz
  • Arbeitsschutzgesetz
  • Betriebssicherheitsverordnung
  • Berufsgenossenschaftliches Vorschriften- und Regelwerk


II. Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrates

  • Beteiligungsrechte des Betriebsrates aus BetrVG und einschlägigen Gesetzen und Verordnungen
  • Zusammenarbeit mit betrieblichen und außerbetrieblichen Ansprechpartnern
  • Pflichten des Arbeitgebers
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Arbeitschutzauschuss


III. Gefährdungsbeurteilung

  • Belastungskriterien
  • Bewertung und Einschätzung der Belastung
  • Psychische und physische Belastungen
  • Dokumentation
  • Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats


IV. Gesundheitsschutz bei speziellen Belastungen am Arbeitsplatz

  • Manuelle Lasthandhabung
  • Lärm
  • Nachtarbeit
  • Höhe
  • Zeitdruck / Stress
  • Bildschirmarbeit


V. Prävention

  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Erkenntnisse von Arbeitswissenschaft und -medizin
  • Menschengerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes
  • Sucht-Prävention
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement


VI. Strategien des Betriebsrates

  • Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs
  • Werbung und Aufklärung
  • Hinzuziehung öffentlicher Stellen
  • Mitbestimmung


VII. Öffentlichkeitsarbeit des Betriebsrates für Arbeits- und Gesundheitsschutz

  • Technische Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit

    • Schwarzes Brett
    • Flugblätter
    • Betriebsversammlung
    • Intranet
    • Plakate

  • Visuelle und inhaltliche Gestaltung der Medien




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