DAS ALLGEMEINE GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ

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SEMINARINHALT

I. Das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

  • Grundlagen und Herkunft
  • Ziele, Geltungs- und Anwendungsbereiche
  • Diskriminierungsmerkmale und -formen


II. Auswirkungen auf den Betrieb

  • Neue gesetzliche Organisationspflichten des Arbeitgebers
  • Rechte und Pflichten der ArbeitnehmerInnen: Handlungsmöglichkeiten nach AGG und anderen
  • Neue Aufgaben sowie Rechte und Pflichten des Betriebsrats nach AGG und verbundenen Gesetzen

    • Überwachung der Einhaltung des AGG n. §§75, 80 BetrVG
    • Der rechtssichere Umgang mit Diskriminierungstatbeständen und -beschwerden
    • Behandlung von Beschwerden durch den Betriebsrat nach §13 AGG und §85 BetrVG
    • Beteiligungsrechte bei Einstellungen, Versetzungen, Kündigungen
    • Beteiligungsrechte bei Arbeitsentgelt, Arbeitsplatz, Arbeitsumgebung
    • Unterlassungsanspruch und Informationsrechte
    • Klagerecht bei groben Pflichtverletzungen nach AGG
    • Beantragung von Ordnungs- und Zwangsgeld
    • Anspruch auf bestimmte Maßnahmen nach AGG
    • Überprüfung und Anpassung von Betriebsvereinbarungen
    • Einsetzung eines Gleichbehandlungsbeauftragten

III. Exkurs:

  • Unterschiedlichkeit: Chance(n) für alle

    • Vorurteile: wann sie uns nützen und wann nicht
    • Deine Welt – meine Welt: von der Subjektivität unserer Realitätswahrnehmung
    • Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit

  • Wertschätzung: den eigenen Wert kennen - sich und andere schätzen
  • Vom Problem zum Ziel: Wahrnehmungs- und Denkweisen
  • Übungen und Beispiele


IV. Handlungsmöglichkeiten

  • IST-Check: bestehende Vereinbarungen und mitbestimmte kollektive Tatbestände wie Hausordnung, Urlaubsgrundsätze etc.; Arbeitsklima und Verhalten im Unternehmen
  • Prävention: Möglichkeiten den Vorbeugung
  • Sensibilisierung: sicheres Erkennen und unterschiedliches Empfinden von Diskriminierung
  • Muster-BV
  • Im Fall der Fälle: differenzierte Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung
  • Rechtsfolgen und Sanktionen bei rechtswidrigen Verstößen gegen das Verbot der Benachteiligung




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